Dachfläche vermieten

Die Dachflächenvermietung für Photovoltaikanlagen eignet sich immer dann, wenn man große Flächen (z..B. größere Gebäude, Lagerhallen, Produktionshallen usw.) zur Vermietung bereitstellen kann. Auch Hauseigentümer haben die Möglichkeit mit der Dachfläche ihres Eigenheims Mieteinnahmen zu generieren. Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass die zu vermietende Fläche alle notwendigen Kriterien erfüllt und nicht zu klein ist. Solaranlagen-ABC vermittelt Unternehmen, die Ihre Dachfläche anmieten, Ihr Dach kostenlos sanieren oder Ihnen dafür attraktive Pachtzahlungen bieten. Sollten sie auch über eine ausstehende Dachsanierung nachdenken, kann die Installation der PV – Anlage mit einer Dachsanierung kombiniert werden.

Anfrage Dachflächenvermietung für PV-Anlage

Kostenlose Dachsanierung  für Privat und Gewerbe, durch Installation einer PV-Anlage für Dachflächen ab 600m².

  1. Sie erhalten eine umfangreiche (kostenlose) Dachsanierung vom Dachdeckermeisterbetrieb mit voller Gewährleistung gemäß § 13 VOB/B.
  2. Zusätzlich eine Gewinnbeteiligung über die laufenden Erträge der Photovoltaik-Anlage
  3. oder eine Einmalpachtzahlung 

Füllen Sie hierzu einfach unser Formular aus und unsere Experten melden sich bei Ihnen.

Wichtig für Vorabprüfung über Google

Mit dem Absenden des Formulars stimmen Sie zu, dass Ihre Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung Ihrer Anfrage erhoben und verarbeitet werden. Hinweis: Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an support@solaranlagen-abc.de widerrufen. Siehe auch: Datenschutzerklärung

Vermietung von Dachflächen für Photovoltaikanlagen

Insbesondere für Eigentümer landwirtschaftlicher Betriebsstätten (Agrargenossenschaften, Tierproduktionsanlagen, Landwirtschaftliche Einrichtungen im Allgemeinen, große Produktions- und Lagerhallen, Gewerbebetriebe und Wohnungsbaugenossenschaften, öffentliche Einrichtungen wie Hallenbäder, Schulen und Großbetriebe  mit überschüssiger Freifläche, welche nicht selbst eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach betreiben jedoch die Stromerzeugung aus umweltfreundlicher Solarenergie fördern möchten, ist die Dach- oder Flächenvermietung an Dritte geeignet. Der Eigentümer der Immobilie oder der Grundstücksfläche stellt dazu einem Investor die Dachfläche zur Verfügung. Dieser errichtet auf der gemieteten Dachfläche eigenständig eine Photovoltaikanlage und ist für die Wartung und Pflege dieser verantwortlich. Dem Eigentümer entstehen somit keine Kosten für Photovoltaikanlagen. Für die Vermietung erhält der Eigentümer der Immobilie oder des Grundstück eine monatliche oder jährliche Miete vom Betreiber der Photovoltaikanlage, eine Einmalpachtzahlung oder eine kostenlose Dachsanierung. Somit kann sich auch eine Solaranlage lohnen.

Somit werden Sie ein Teil der Energiewende in Deutschland und tragen zur nachhaltigen Energiegewinnung mittels Photovoltaik (PV) bei und erhalten dafür auch noch lukrative Verpachtungszahlungen.

Vereinbarte Miete gegen Dachnutzung

Häufig wird dieses Geschäftsverhältnis durch einen Pachtvertrag geregelt. Der Betreiber der Photovoltaikanlage erhält mögliche Förderungen und die aktuell gültige Einspeisevergütung durch die Einspeisung des erzeugten Stroms in das Netz des ansässigen Netzbetreibers. Der Vermieter der Dach- oder Freifläche erhält im Gegenzug vom Betreiber die vereinbarte Miete. Die Höhe der Pacht für das Dach oder die Freifläche wird individuell bestimmt. Je nach Vereinbarung zwischen Eigentümer und Investor kann die Pachtzahlung jährlich festgesetzt werden oder monatlich anfallen. Auch die Möglichkeit einen gewissen Prozentsatz von der jährlich erwirtschafteten Gesamtleistung als Pachtzins festzusetzen besteht.

Kostenlose Dachsanierung gegen Dachnutzung

Für Besitzer von großen Dachflächen wie z.B. große Produktions- und Lagerhallen, Gewerbebetriebe und Wohnungsbaugenossenschaften, öffentliche Einrichtungen und weitere ist meist eine kostenlose Dachsanierung von größeren Interesse. Dabei erhält der Vermieter der Fläche eine komplette Sanierung des Daches von einem Dachdeckermeisterbetrieb mit voller Gewährleistung gemäß § 13 VOB/B. Aber auch bei dieser Variante kann der Vermieter an den Einnahmen der Photovoltaikanlage beteiligt werden.

Auf Ihrer freien Fläche wird von einem Investor eine Photovoltaikanlage installiert. Sie setzen ein Zeichen für eine saubere Umwelt, ganz ohne Ihr aktives Zutun.

Voraussetzungen zur Dach Verpachtung für Photovoltaikanlagen

Die Voraussetzungen für Flachdächer:

  • Die Prüfung der Statik muss ein positives Ergebnis liefern
  • Die Dachfläche darf nicht verschattet sein
  • Für die nächsten 20 Jahre darf die zu vermietenden Fläche nicht sanierungsbedürftig sein
  • Eine erstrangige Dienstbarkeit sollte vorhanden sein

Die Voraussetzungen für Schräg-/ Sheddächer

  • Die Prüfung der Statik muss ein positives Ergebnis liefern
  • Die Fläche darf nicht verschattet sein
  • die zu vermietenden Fläche sollte die nächsten 20 Jahre nicht sanierungsbedürftig sein
  • Eine erstrangige Dienstbarkeit sollte vorhanden sein
  • Größe bei Flachdächern sollte mindestens 600 Quadratmeter betragen
  • Ausrichtung sollte möglichst in Richtung Süden/ Südost/ Südwest gegeben sein
  • Neigung der Dachfläche sollte zwischen 15 bis 45 Grad betragen

Was bedeutet “Erstrangige Dienstbarkeit”?
Die Eintragung einer Dienstbarkeit im Grundbuch des Dacheigentümers sichert dem Mieter das Nutzungsrecht am Dach über die vertraglich vereinbarte Laufzeit und zwar unabhängig vom Eigentümer des Daches. Damit kann der Nutzer das Grundstück bzw. die Dachfläche zum Zwecke der Anlagenwartung und Instandhaltung auch betreten. 

Tipp:
Sollten Sie über Gebäude mit sanierungsbedürftigen Dachflächen verfügen und die Vorteile einer Dachvermietung nutzen wollen, so bietet das PV-Bauunternehmen die Möglichkeit, Ihr altes Dach z.B. Wellasbestplatten vollständig und kostenlos zu entfernen, fachgerecht zu entsorgen und nach der Neueindeckung mit Stahltrapezblechen auf Ihren Dächern eine PV-Anlage zu installieren. Bei dieser sinnvollen Kombination einer Dach-Neueindeckung mit anschließendem Verpachtungsmodell zur Photovoltaiknutzung werden in der Regel die gesamten Sanierungskosten mit den Pachtzahlungen gedeckt. Sollten Sie also sanierungsbedürftige Dachflächen besitzen nicht aber die Kosten der Sanierung tragen wollen, so ist dieses Modell eine ideale Lösung für Sie. 

Referenzen & Beispiele zum Thema Dachflächenvermietung

Weitere Beispiele sehen Sie auf dem SunLife YouTube Channel und Dachvermieten.net

Dachflächen vermieten / verpachten – wie läuft es ab?

Sollten Sie sich für die Verpachtung Ihrer Dachfläche entscheiden, so beginnt jedes Projekt mit einem ersten persönlichen Beratungsgespräch und einem Termin vor Ort. Bei diesem Zusammentreffen zwischen Vermieter und Investor lernen Sie zunächst einmal das Photovoltaik-Unternehmen und deren angebotene Leistungen kennen. Dieses Treffen werden offene Fragen des zukünftigen Vermieters im Detail besprochen bzw. beantwortet.

Das Dachdecker / PV-Unternehmen / Anlagenbetreiber entwickelt eigenständig das gesamte PV-Bauprojekt und schafft damit die nötigen Voraussetzungen für eine reibungslose Umsetzung. Sie haben bis auf die Abstimmung des Nutzungsvertrages keinerlei Verantwortung für die Projektentwicklung, den Bau oder die Inbetriebnahme der PV-Anlage. Ihnen als Eigentümer entstehen keine Kosten durch die Installation der Photovoltaikanlage.

Es ist darauf zu achten, dass nicht jede Dachfläche oder jede freie Fläche zur Vermietung für Photovoltaikanlagen geeignet ist. Die zu vermietende Dachfläche sollte wenn möglich neu errichtet oder bereits saniert sein. In jedem Fall sollte die Dachfläche in einem einwandfreien Zustand sein. Bäume sollten ebenso wenig in der unmittelbaren Umgebung vorhanden sein, denn Schatten auf Dächern schmälert den Ertrag des Investors. Als ideal zur Dachvermietung erweisen sich Schrägdächer mit einer südlichen Ausrichtung. Bei der Dachvermietung mit kostenloser Dachsanierung kümmert sich das Dachdeckerunternehmen um den einwandfreien Zustand der Dachfläche.

Das Dachdeckerunternehmen welche später die PV-Anlage montiert, prüft vorab über Google Earth die Ausrichtung des Daches. Verläuft die Prüfung für Sie positiv, wird mit Ihnen ein entsprechender Pachtvertrag besprochen und geschlossen. Nach der Projektierung und Ausführung aller Arbeiten wird die Photovoltaikanlage installiert und an das öffentliche Netz Ihres Netzbetreibers angeschlossen.

Einspeiseantrag beim Netzbetreiber beantragen

Für die Vorbereitung des Pachtvertrages ist es notwendig, dass das PV-Unternehmen mit Ihrer Zustimmung bei Ihrem Netzbetreiber unverbindlich und kostenlos einen Einspeisung prüft bzw. schon einen Einspeiseantrag initiiert. Mit diesem Antrag wird geprüft, an welchen Netzverknüpfungspunkten (NVP) die Photovoltaikanlage ans Stromnetz vor Ort angeschlossen werden kann. Nachdem alle Unterlagen beim Netzbetreiber eingereicht sind,  kann es bis zu acht Wochen dauern, den Netzverknüpfungspunkt zu ermitteln und zu berechnen.

Pachtverträge zwischen den Parteien

Nach einer positiven Aussage zur Einspeiseanfrage wird danach zwischen Ihnen und dem Photovoltaikunternehmen der Pachtvertrag ausgearbeitet und geschlossen. Zur dinglichen Sicherung der Photovoltaikanlage benötigt das PV-Unternehmen und gegebenenfalls eine mitfinanzierende Bank eine erstrangige Eintragung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit in Ihrem Grundbuch.

Was passiert nach der Dachvermietung?

Nach Ablauf des Pachtvertrages wird das PV-Unternehmen die Anlage demontieren. Der Rückbau der Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach erfolgt für die Vermieter unentgeltlich, da das Photovoltaikunternehmen dazu vertraglich verpflichtet.

Der Wiederverkaufs- oder Recyclingwert der PV-Anlagen Komponenten könnte unter Umständen höher sein als die Demontage. Somit bleiben Sie garantiert auf keinen Kosten sitzen, die mit dem Anlagenrückbau in Verbindung stehen.

Alternativ können Vermieter sogar selber Betreiber der PV-Anlage werden, indem Sie die PV-Anlage zu einem geringen Preis übernehmen. Die Anlagenübernahme könnte eine sehr attraktive Möglichkeit darstellen, da Sie entweder den Strom aus der PV-Anlage selber nutzen könnten, um so Ihre eigenen Stromkosten um ein Vielfaches zu senken oder aber den erzeugten Strom ins Stromnetz einspeisen und dafür einen bestimmten Vergütungspreis erhalten.

Die Vorteile der Flächenverpachtung für Photovoltaikanlagen liegen klar auf der Hand. Ihre Einnahmen sind auf bis zu 20 Jahre via Pachtvertrag garantiert. Investitionskosten und Eigenleistungen bleiben für Sie aus. Die Option der Anlagen-Übernahme nach Vertragsende kann Ihre eigenen Stromkosten um ein Vielfaches reduzieren.

Bilder: © countrypixel – fotolia.com, © Simon Kraus – fotolia.com

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