Photovoltaikanlage auf vermieteter Dachfläche
Photovoltaikanlage auf vermieteter Dachfläche

Die Dachflächenvermietung für Photovoltaikanlagen eignet sich immer dann, wenn man große Flächen – größere Gebäude oder Felder – zur Vermietung bereitstellen kann. Auch Hauseigentümer haben die Möglichkeit mit der Dachfläche ihres Eigenheims Mieteinnahmen zu generieren. Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass die zu vermietende Fläche alle notwendigen Kriterien erfüllt und nicht zu klein ist.

Solaranlagen-ABC kooperiert mit Photovoltaik-Unternehmen, die Ihre Dach- oder Freiflächen anmieten und Ihnen dafür attraktive Pachtzahlungen bieten. Sollten sie auch über eine ausstehende Dachsanierung nachdenken, kann die Installation der PV – Anlage auch clever mit einem Sanierungsvorhaben kombiniert werden. Die Pachtzahlungen decken im Regelfall alle für die Dachrenovierung anfallenden Kosten. Dieses Angebot gilt hier sowohl für Privat- als auch Gewerbekunden mit größeren Dachflächen (> 600m²). Füllen Sie hierzu einfach unser Formular aus und unsere Experten melden sich bei Ihnen. Das Angebot gilt im Moment nicht für Einfamilienhäuser oder ähnliche Größen.

Anfragen für kleinere Flächen (<600qm!) werden von unserem Kooperationspartner nicht bearbeitet.

Kostenlos Informationen anfordern

Ihr Name (Pflichtfeld)

Ihre eMail (Pflichtfeld)

Ihre Telefonnummer (freiwillig)

Betreff

Ihre Nachricht

Ich habe die Datenschutzerklärung und mein Widerrufsrecht zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und Rückfragen gespeichert werden.

Hinweis: Ihre Anfrage wird korrekt versendet, auch wenn keine entsprechende Meldung nach dem Klicken des Sendebuttons erfolgt. Wir arbeiten daran, das Problem schnellstmöglich zu lösen.

Vermietung von Dachflächen für Photovoltaikanlagen

Besitzen Sie größere Dachflächen (> 600m²) oder landwirtschaftlich nicht nutzbare Freiflächen (> 5.000m²), so könnte die Vermietung bzw. Verpachtung dieser Flächen eine attraktive Möglichkeit zur Installation einer Photovoltaikanlage darstellen. Seinen Sie Teil der Energiewende in Deutschland, tragen Sie zur nachhaltigen Energiegewinnung mittels Photovoltaik (PV) bei und erhalten Sie dafür lukrative Verpachtungszahlungen.

Insbesondere für Gebäudeeigentümer, gewerbliche oder landwirtschaftliche Betriebe mit großen ungenutzten Dachflächen oder Freiflächen, die nicht selber eine Photovoltaikanlage betreiben möchten, ist die Verpachtung ihrer Dach- oder Freiflächen für zusätzliche Gewinneinnahmen hervorragend geeignet. Sie als Eigentümer einer Immobilie oder Grundstücksfläche stellen dazu einem Photovoltaikunternehmen den freien Platz zur Verfügung und erhalten dafür entweder eine monatliche, jährliche oder einmalig abgezinste Pachtzahlung.

Wie läuft die Dachvermietung ab?

Das PV-Unternehmen entwickelt eigenständig das PV-Bauprojekt und schafft damit die nötigen Voraussetzungen für eine reibungslose Umsetzung. Sie haben bis auf die Abstimmung des Nutzungsvertrages keinerlei Verantwortung für die Projektentwicklung, den Bau oder die Inbetriebnahme der PV-Anlage. Ihnen als Eigentümer*In entstehen keine Kosten durch die Installation der Photovoltaikanlage. Ganz im Gegenteil: Sie profitieren nur durch die Pachteinnahmen. Auch Ihre Immobilie oder Grundstücksfläche erfährt durch solch eine nachhaltige Nutzung eine merkliche Wertsteigerung.

Woran erkenne ich gute Kooperationspartner?

Professionelle Unternehmen zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass diese Sie als Verpächter vom ersten Tag an, über den gesamten Zeitraum der Projektenwicklung bis hin zur Inbetriebnahme der Anlage betreuen. Eine besondere Vertrauensbasis bieten Ihnen darüber hinaus Unternehmen, die nicht nur die Entwicklung und Umsetzung des Projektes durchführen, sondern auch Betreiber der PV-Anlage werden.

D.h. Sie hätten über den gesamten Zeitraum einen Ansprechpartner an Ihrer Seite, der für eventuell entstehenden Fragen zur Verfügung steht und Sie auch nach der Inbetriebnahme berät. Eine gute Geschäftsbeziehung mit dem PV-Unternehmen, die auf Vertrauen basiert ist insbesondere deshalb zu empfehlen, da die Nutzungsverträge meist über eine Laufzeit von 20 Jahren (EEG bedingt) abgeschlossen werden. Auch die Überwachung und Wartung der Anlage kann durch das gleiche Unternehmen oder ein Partnerunternehmen durchgeführt werden, was das Vertrauen noch zusätzlich stärkt.

Tipp:
Sollten Sie über Gebäude mit sanierungsbedürftigen Dachflächen verfügen, so bieten einige PV-Bauunternehmen die Möglichkeit, Ihre alte Dachhaut z.B. Wellasbestplatten vollständig zu entfernen, fachgerecht zu entsorgen und nach der Neueindeckung mit Stahltrapezblechen auf Ihren Dächern eine PV-Anlage zu installieren. Bei dieser sinnvollen Kombination einer Dach-Neueindeckung mit anschließendem Verpachtungsmodell zur
Photovoltaiknutzung werden in der Regel die gesamten Sanierungskosten mit den Pachtzahlungen gedeckt. Sollten Sie also sanierungsbedürftige Dachflächen besitzen nicht aber die Kosten der Sanierung tragen wollen, so ist dieses Modell eine ideale Lösung für Sie. Kontaktieren Sie uns einfach über das Kontaktformular und wir finden für Sie ein Unternehmen, das auf dieses Geschäftsmodell spezialisiert ist.

Welche Flächen sind zur Vermietung / Verpachtung geeignet?

Nicht jede Dach- bzw. Freifläche ist zur Vermietung für Photovoltaikanlagen geeignet.

Dachflächen vermieten:

Für die Installation einer PV-Dachanlage müssen Ihre Gebäude gewisse Voraussetzungen erfüllen, dass ein PV-Betreiberunternehmen den mit der PV-Anlage erzeugten Strom ins Stromnetz einspeisen kann und diesen vergütet bekommt: Unter anderem gilt, dass die Gebäude oder sonstigen baulichen Anlagen, vorrangig zu anderen Zwecken als der Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie errichtet worden sind, keine Wohnhäuser darstellen und nachweislich vor dem 1. April 2012 gebaut wurden (EEG 2017 § 48 Abs. III). Auch Gebäude, die in einem räumlich-funktionalen Zusammenhang mit einer nach dem 31. März 2012 errichteten Hofstelle eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes stehen oder die zur dauerhaften Stallhaltung von Tieren dienen, stellen interessante Objekte für PV-Bauunternehmen dar.

Sollten die gesetzlichen Rahmenbedingungen erfüllt sein, so müssen die Gebäude und der Dachstuhl natürlich auch die nötigen Lastreserven aufweisen, um die zusätzliche Traglast der PV-Anlage aufnehmen zu können. Dies kann entweder durch ältere Bestanddokumente von statischen Unterlagen oder aber durch ein neu-angefertigtes Statikgutachten nachgewiesen werden. Da PV-Unternehmen zu Ihrer Sicherheit und zur Sicherheit der eigenen Mitarbeiter sowie aus versicherungstechnischen Gründen einen solchen Nachweis benötigen, beauftragen sie meist in den frühen Projekt-Planungsphasen die statische Prüfung der Gebäude und übernehmen auch die Kosten einer solchen Gutachtenerstellung. Ist das Ergebnis der statischen Berechnung positiv, so ist die Grundlage für den PV-Anlagenbau gegeben.

Freiflächen vermieten:

Freifläche für Photovoltaik verpachtet
Freifläche für Photovoltaik verpachtet

Brachliegende Ackerflächen oder ungenutzte Wiesen, die nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden können sind neben Dachflächen auch sehr attraktive Objekte für ein Verpachtungsmodell. Hierbei muss in erster Linie die Zulässigkeit zur Nutzung einer Photovoltaikanlage durch einen Flächennutzungsplan nachgewiesen werden. Ein solcher Nachweis kann dann besonders einfach erbracht werden, wenn es sich bei den Flächen um versiegelten Boden oder Fundamente abgerissener Gebäude handelt.

Auch Freiflächen, die sich bis zu 110m längs von Autobahnen oder Schienenwegen befinden oder aber auch eine verminderte Bodenqualität aufweisen und damit unbrauchbar für die Landwirtschaft sind (z.B. verseuchte Böden durch ehemalige Mülldeponien), können durch die Errichtung einer Photovoltaikanlage wieder nutzbar gemacht werden.

Vereinbarte Miete gegen Dachnutzung

Die Höhe der Pacht für die Dach- oder die Freifläche wird individuell bestimmt, liegt jedoch im Durchschnitt zwischen 25 € und 30 € pro Quadratmeter Dachfläche oder Freifläche 15 € und 25 € pro Quadratmeter. Neben einem festen Quadratmeterpreis für die gesamte vermietete Fläche können Sie als Verpächter*In auch prozentual an den Ertragserlösen des produzierten Stroms beteiligt werden.

In der Regel liegt der prozentuale Anteil bei 9% bis 12% des Nettojahresertrages der PV-Anlage, der dem Anlagenbetreiber vom Netzbetreiber für den Verkauf der elektrischen Energie vergütet wird. Je nach Vereinbarung zwischen Eigentümer*In und Photovoltaikunternehmen kann die Pachtzahlung monatlich, jährlich oder als einmalige Pachtzahlung erfolgen.

Die Laufzeit des Pachtvertrages beläuft sich im Normalfall auf 20 Jahre, da über diesen Zeitraum der Vergütungsanspruch der Anlagenbetreiber besteht. Folglich könnten Sie auch über diesen Zeitraum anteilig die monatlichen oder jährlichen Pachtzahlungen erhalten.

Frei- und Dachflächen vermieten / verpachten – wie läuft es ab?

Sollten Sie sich für die Verpachtung Ihrer Frei- oder Dachfläche entscheiden, so beginnt jedes Projekt mit einem ersten persönlichen Begehungstermin vor Ort. Bei diesem Termin lernen Sie zunächst einmal das Photovoltaik-Unternehmen und deren angebotene Leistungen kennen. Dieses Treffen dient in erster Linie der Beantwortung und Klärung erster Fragen zum Projektablauf und soll Ihnen als Eigentümer*In ein gutes Gefühl bei dem angedachten Verpachtungsvorhaben geben.

Projektvorbereitung: Einspeiseantrag beim Netzbetreiber

Danach stellt das PV-Unternehmen mit Ihrer Zustimmung bei Ihrem Netzbetreiber unverbindlich und meist kostenlos einen Einspeiseantrag. Mit diesem Antrag wird geprüft, wo die max. Nennleistung der Photovoltaikanlage ans Stromnetz vor Ort angeschlossen werden kann (Netzverknüpfungspunkts kurz NVP). Nach Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen bei Ihrem Netzbetreiber, hat dieser bis zu acht Wochen Zeit, um den NVP zu berechnen und zu bestimmen.

Projektentwicklung: Pachtverträge zwischen den Parteien

Nach einer positiven Aussage zur Einspeiseanfrage wird danach zwischen Ihnen und dem Photovoltaikunternehmen der Pachtvertrag ausgearbeitet und geschlossen. Zur dinglichen Sicherung der Photovoltaikanlage benötigt das PV-Unternehmen und gegebenenfalls eine mitfinanzierende Bank eine erstrangige Eintragung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit in Ihrem Grundbuch.

Sollte sich der NVP nicht bei Ihnen auf dem Grundstück, sondern auf einem anderen privaten oder städtischen Flurstück befinden, so muss für diesen Leitungsweg das Photovotaikunternehmen einen Gestattungsvertrag mit dem jeweiligen Eigentümer*In schließen, um an diesem NVP die Leistung der PV-Anlage anzuschließen. Um die Tragfähigkeit des Mauerwerks, der Dachstühle und den Zustand der Dachhaut aufzunehmen und zu prüfen, wird von einem Statiker ein Gutachten Ihrer Gebäude und baulichen Anlagen erstellt.

Projektumsetzung: Installation der PV-Anlage

Im Anschluss an die Projektentwicklung erfolgt gegebenenfalls die Sanierung Ihrer Dachflächen oder direkt die Installation der PV-Anlage auf den nicht sanierungsbedürftigen Dachflächen oder Freiflächen. Je nach Größe der Dachfläche und Zustand der Dachhaut und des Dachstuhls ist eine Sanierung innerhalb von wenigen Tagen abgeschlossen d.h. in der Regel kann ein Dach mit etwa 1.000 m² innerhalb von 2 Tagen vollständig saniert werden.

Die Installation der PV-Anlage kann sogar innerhalb von 1- 2 Tagen erfolgen. Sollte sich die PV-Anlage in der Nähe des NVPs befinden und sich damit die Leitungsverlegung nicht allzu kompliziert darstellen, so werden auch die Tiefbaumaßnahmen in kürzester Zeit durchgeführt. Den erfolgreichen Abschluss eines jeden Projektes bildet der Anschluss der Photovoltaikanlage an das Stromnetz und die Inbetriebnahme der PV-Anlage.

In den meisten Fällen werden die bei der gesamten Projektentwicklung und -umsetzung entstehenden Kosten von dem Photovoltaikunternehmen getragen.

Was passiert nach der Dachvermietung?

Nach Ablauf des Pachtvertrages (in der Regel nach 20 Jahren) wird das PV-Unternehmen die Anlage zurückbauen. Der Rückbau der Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach erfolgt für Sie unentgeltlich, da das Photovoltaikunternehmen dazu vertraglich verpflichtet ist und der Wiederverkaufs- oder Recyclingwert der Komponenten höher sein wird als die Kosten der Demontage. Somit bleiben Sie garantiert auf keinen Kosten sitzen, die mit dem Anlagenrückbau in Verbindung stehen.

Alternativ können Sie sogar selber Betreiber der PV-Anlage werden, indem Sie die Photovoltaikanlage zu einem geringen Preis übernehmen. Die Anlagenübernahme könnte eine sehr attraktive Möglichkeit für Sie darstellen, da Sie entweder den Strom aus der PV-Anlage selber nutzen könnten, um so Ihre eigenen Stromkosten um ein Vielfaches zu senken oder aber den erzeugten Strom ins Stromnetz einspeisen und dafür einen bestimmten Vergütungspreis erhalten.

Die Vorteile der Flächenverpachtung für Photovoltaikanlagen liegen klar auf der Hand. Ihre Einnahmen sind auf bis zu 20 Jahre via Pachtvertrag garantiert. Investitionskosten und Eigenleistungen bleiben für Sie aus. Die Option der Anlagen-Übernahme nach Vertragsende kann Ihre eigenen Stromkosten um ein Vielfaches reduzieren.

Voraussetzungen zur Verpachtung von Großflächen für Photovoltaikanlagen

Die Voraussetzungen für Schräg-, Sattel- und Flachdächer:

  • Die Statik-Prüfung muss ein positives Ergebnis liefern

  • Die Anlage darf nicht verschattet sein

  • Für die nächsten 20 Jahre darf die zu vermietenden Fläche nicht sanierungsbedürftig sein

  • Zur dinglichen Sicherung muss eine erstrangige Dienstbarkeit in Ihrem Grundbuch eingetragen werden.

  • Die Größe Ihrer Dachflächen sollte mindestens 600 Quadratmeter bei Satteldächern und 1.300 Quadratmeter bei Flachdächern betragen.

Die Voraussetzungen für Freiflächen

  • Es sollte sich bei Ihrer Freifläche um eine Konversionsfläche ehemaliger landwirtschaftlicher, wirtschaftlicher oder militärischer Nutzung handeln.

  • Der Bauvoranfrage-Bescheid und der Flächennutzungsplan der Stadtverwaltung oder der Gemeinde sollte vorliegen.

  • Die Anlage darf nicht verschattet sein.

  • Zur dinglichen Sicherung muss eine erstrangige Dienstbarkeit in Ihrem Grundbuch eingetragen werden.

  • Die Größe der Freifläche sollte mindestens 5.000 Quadratmeter betragen.

Bilder: © countrypixel – fotolia.com, © Simon Kraus – fotolia.com